Der „Niederländischkurs“ fährt nach Arnhem!

| 19. Februar 2013

Die seit fünf Monaten erlernte Fremdsprache konnten die Schülerinnen und Schüler aus zwei Niederländischkursen der Jahrgangsstufe 11 bei einer Fahrt nach Arnhem Anfang Februar in der Praxis anwenden. Etwas mehr als eine Stunde nur dauerte die Busfahrt dorthin, und schon kurz nach dem Aussteigen begannen einige mit dem Beantworten der ersten Frage des Arbeitsblattes: „Wat is de VVV“? Die den meisten deutschen Urlaubern bekannte Tourismusorganisation residiert in Arnheim nämlich in der Nähe des Bahnhofs, wo auch der Bus geparkt hatte.

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Die Aufgaben auf dem Arbeitsblatt waren absichtlich so gestaltet, dass einige davon – wie die Frage nach dem Namen der Arnhemmer Bürgermeisterin –  durch Befragung eines Einheimischen am schnellsten zu lösen waren. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben sich dann auch getraut, die Sprache des Nachbarlandes „im echten Leben“ anzuwenden.

Mit, wie sie später amüsiert berichteten, unterschiedlichen Ergebnissen vom Nicht-Verstanden-Werden bis zur Beantwortung in deutscher Sprache. Erfahrungen, wie sie wohl jeder Niederländisch-Lerner zu Beginn seiner Karriere macht. Überwiegend jedoch funktionierte die Kommunikation in der neuen Sprache recht gut.

Um die Aufgaben zu bearbeiten, mussten die Schülerinnen und Schüler sich an verschiedene Orte begeben: auf den Markt, in ein Bekleidungsgeschäft, in ein Café und eine Snackbar. So konnten sie ihr Vokabular erweitern, was vor allem am letztgenannten Ort hervorragend gelang. Und wer sich getraut hatte, die so typische „pindasaus“ (Erdnuss-Soße) auf den „patat“ (Pommes) zu probieren, musste feststellen, dass diese Kombination auch noch gut schmeckt. Oder, um es auf Niederländisch zu formulieren: „Echt lekker!“

[LOHR]

Kategorie: Abt. Sek II, Europaschule, Schulfahrten, Sprachen

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