Erstes „Jugend debattiert“ Schulfinale an der HBG

| 6. Februar 2018

Es war eine gelungene Premiere und ein positiver Startschuss für eine langfristige Veränderung der Schul- und Diskussionskultur an der HBG. Erstmals fand am 29.01.2018 das Schulfinale des Wettbewerbs Jugend debattiert statt.

In mehreren Debatten, die bereits im Unterricht stattfanden, konnten sich die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 9, 10 und 11 für das Schulfinale qualifizieren. Insgesamt wurden im Rahmen des Schulfinales vier Debatten in den Jahrgangsstufen 9 und 10, sowie drei Debatten im 11. Jahrgang gehalten. Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Debattierenden für ihren Einsatz und ihr Engagement!

Die Sekundarstufe 1 (Klassen 9 und 10) debattierte über die Fragestellung, ob Klassenarbeiten zukünftig anonymisiert geschrieben werden sollen. In den kontroversen Debatten konnten sich die Pro- und Kontraseite darauf einigen, dass eine Anonymisierung zwar manche Ungerechtigkeit vermeiden kann, es aber auch Vorteile haben kann, wenn die Lehrer wissen, wem die Arbeit gehört, die sie korrigieren. Viel wurde darüber verhandelt, wie denn die eine Anonymisierung überhaupt eingeführt werden könne. Dabei wurde sowohl die Verwendung von Computern als auch die Anonymisierung handschriftlicher Arbeiten vorgeschlagen und debattiert.

In den Debatten der Oberstufenschülerinnen und -schüler wurde die Frage verhandelt, ob für Minderjährige ein Smartphoneführerschein verpflichtend werden solle. Hierbei wurden vor allem kreative Umsetzungen eines solches Führerscheins im Rahmen von Schulprojekten besprochen. Die Debattanten waren sich einig, dass Medienerziehung zwar Aufgabe der Schule sei und dass der Umgang mit Smartphones stärker im Rahmen von Schule problematisiert werden sollte, aber ob man deshalb direkt einen Führerschein mit so etwas wie einer „Prüfung“ einführen soll, blieb zweifelhaft.

Bewertet wurden die Debattierenden im Hinblick auf ihre Sachkenntnis, ihre Ausdrucksfähigkeit, ihre Gesprächsführung und ihre Überzeugungskraft von einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus Lehrerinnen, einer Oberstufenschülerin (Antonia Kolling) und zwei Oberstufenschülern (Jasper Salingré und Deniz Songör).

Als Sieger konnten sich in der Sekundarstufe 1 Maurice Mehlich und Enver Kara durchsetzen. Sie werden für die Heinrich Böll Gesamtschule bei dem Regionalausscheid am 21.02.2018 in Essen antreten. Darüber hinaus werden Marco Antonio Morcillo Alvarez und Maria Pehar als Vertreter und Vertreterin mitkommen. In Jahrgang 11 konnten sich Tim Eckart und Nico Jansen als Sieger für den Regionalausscheid qualifizieren. Weiterhin kommen aus Jahrgang 11 Louis Krämer und Leonie Borowczak als Vertreter und Vertreterin mit.

Kategorie: HBG, Projekte, Schulleben, Sprachen

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