HBG und EKO stellen fest: Rauchen ist doof!

| 7. Juni 2012

„RAUCHEN IST DOOF“

Die Zusammenarbeit der Europaschule HBG mit dem Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO) wird weiter ausgebaut  –  nach einem Jahr Pause nun Fortsetzung des Projektes

 

Wieder lud das EKO ein zu einem Aufklärungsvormittag für eine 6. Klasse über das Rauchen und seine Folgen.

Diesmal durften dazu bereits zum zweiten Mal einige Schüler live an einer Herzkatheteruntersuchung teilnehmen; ein unvergessliches Erlebnis.  Das Ärzteteam hatte dabei sogar die Zeit, den staunenden Schülern Fragen zu beantworten und die Bilder auf den Monitoren zu erklären.

Um 10:30 Uhr ging es los mit einem Vortrag, der aufgelockert wurde durch Fragerunden, Erfahrungsberichte von Rauchern und Ex-Rauchern.   Dr. Mathias Friebe, der verantwortliche Arzt für die seit über 6 Jahren bestehende enge  Zusammenarbeit, zeigte Statistiken, Fotos von Raucherbeinen und Tumoren in der Lunge, und erzählte aus seinem Alltag, der ihn oft mit Patienten zusammenbringt, die an den Folgen des Rauchens leiden und sterben. Insbesondere die Bilder eines 35-jährigen an Lungenkrebs Sterbenden wühlten die Kinder ganz schön auf.  Dr. Friebe betonte, dass immer mehr junge Menschen an den Folgen des Tabakkonsums sterben; das Einstiegsalter  in die tödliche Sucht liegt bei unter 12 Jahren.

Ein Nebenaspekt wurde auch erwähnt: wer 10 Jahre 20 Zigaretten pro Tag raucht, verqualmt den Wert eines Autos (neben einigen Jahren seines Lebens) !

Am Ende wurde den Kindern die Möglichkeit gegeben, mit Lungenfunktionstests, Lungenvolumenmessungen und anderen Tests die eigene Fitness zu testen.

Jörg Mallmann, Organisator des Projekts: „Die Zusammenarbeit besteht seit 2005, wird von beiden Seiten begrüßt und wird deshalb mit immer anderen Klassen fortgeführt werden, und wenn durch diese ‚lebensnahe‘ Form der Aufklärung auch nur ein Kind vom Rauchen abgehalten wird, so hat die Aktion ihren Zweck erfüllt“.

Kategorie: Abt. 5/6, Abteilungen, für Schüler, HBG

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