HBG zu Gast in Polen

| 13. Juni 2013

Anfang Juni machte sich eine Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12 sowie zwei Lehrerinnen der Heinrich-Böll-Europaschule auf nach Polen. Ein Besuch der Partnerschule in Nysa (Neiße) stand an. Nach einer 13-stündigen Busfahrt wurde die Gruppe in der Schule herzlichst empfangen und von Schülern, Kollegen und Schulleitung begrüßt. Nach einem Rundgang durch die Schule wurden die Schüler in die Obhut ihrer Gastgeschwister übergeben. Gemeinsam verbrachten sie den Tag in der Stadt und nutzten die Zeit, sich und die Gastfamilien näher kennenzulernen.

Auch in den gesamte Gruppe in Krakausich anschließenden Tagen unternahm die gemischte Gruppe viel gemeinsam. Ein Besuch im Salzbergwerk in der Nähe von Krakau, ein Kurztrip nach Krakau mit Besuch des Wawel-Schlosses, der Universität und des Goethe-Instituts und ein Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz waren nur einige der Programmpunkte. Es gab also viele Gelegenheiten, sich mit Land, Leuten und Kultur zu beschäftigen und Geschichtskenntnisse gemeinsam zu erweitern.deutsche Gruppe

In einer abschließenden Projektarbeit in der Schule setzten sich dann die Schüler noch mit einem weiteren aktuellen Thema auseinander. Mit Hilfe eines Fragenkatalogs ermittelten sie ihre persönlichen ökologischen Fußabdrücke und verglichen dann miteinander, inwiefern sich polnische und deutsche Fußabdrücke und damit der bewusste Umgang mit der Umwelt voneinander unterscheiden. Als Ergebnis dieser Auseinandersetzung entstanden Plakate, auf denen Ratschläge zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks präsentiert wurden, sowohl in deutscher als auch in polnischer Sprache.

Natürlich konnte sich die Gruppe auch ein Bild von der Stadt Nysa selbst machen.

Auch die Bürgermeisterin von Nysa ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe aus Oberhausen und Nysa zum wiederholten Male zu IMG_9560empfangen und bei dieser Gelegenheit festzustellen, dass Oberhausen auch schon zu einer, wenn auch nicht offiziellen, Partnerstadt Nysas geworden ist. Schließlich steuert der Austausch auf sein 10-jähriges Bestehen zu, das im nächsten Jahr in Oberhausen begangen werden soll, wenn sich dann wieder eine Gruppe aus Nysa auf die Reise nach Oberhausen begeben wird. Sicherlich wird mit diesem Besuch dann auch wieder eine interessante Projektarbeit verbunden sein, die es zu verwirklichen gilt.

Insgesamt kann man sagen, dass diese Woche ein voller Erfolg war. Die anfängliche Schüchternheit verschwand sehr schnell, neue Freudschaften entstanden und es wurden bereits Pläne für das nächste Treffen geschmiedet.

Unbedingt zu erwähnen ist hier noch, dass diese Woche mit ihrem umfang- und erlebnisreichen tollen Programm auch deshalb möglich war, weil die polnische Schule, die die Organisation zu stemmen hatte, zum einen finanziell unterstützt wurde vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk und vom Landrat Nysa und zum anderen beide Seiten auf eine Spende zurückgreifen konnten, die die Vereine „gitarrissimo e.V.“ Oberhausen und „Vor Ort e.V. – Verein für humanitäre und soziokulturelle Projekte“ Oberhausen diesem Austauschprojekt zukommen ließen.

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Kategorie: Abt. Sek II, Europaschule, HBG, Projekte, Schulfahrten

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