Heinrich-Böll-Gesamtschule mit dem Deutschen eTwinning-Preis 2014 ausgezeichnet

| 20. März 2015

Die Heinrich-Böll-Gesamtschule hat für ihre europäische Zusammenarbeit den Deutschen eTwinning-Preis 2014 verliehen bekommen. Gemeinsam mit Partnerschulen in Spanien und Polen wurden beispielhafte Internetprojekte auf die Beine gestellt und damit Europa ins Klassenzimmer geholt. Auf der Bildungsmesse DIDACTA in Hannover überreichte jetzt die Vize-Präsidentin der Kultusministerkonferenz und nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann den Preis. „Die Schülerinnen und Schüler haben in den Projekten nicht nur gelernt, mit digitalen Medien umzugehen und verantwortungsvoll im Internet zu arbeiten, sondern zugleich interkulturelle Kompetenzen erworben. Der Austausch mit Partnerklassen im Ausland trägt zum gegenseitigen Verständnis bei – diese Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen ist heute wichtiger denn je“, erklärte Löhrmann.

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Das Projekt „Cyber Discovery“ der HBG überzeugte die Jury in der Alterskategorie 12 bis 15 Jahre. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten gemeinsam mit Gleichaltrigen aus Polen und Spanien mehrere Robotertypen und tauschten sich darüber per Videokonferenzen und E-Mails aus. „Verbunden mit der Verleihung des Ersten Platzes war der Gewinn eines Preisgeldes von 2000 Euro, das für zukünftige eTwinnig-Projekte verwendet wird. Wir freuen uns riesig!“, so Uwe Bugdoll, Lehrer des Projektkurses eTwinning an der HBG.

Mithilfe von eTwinning können Schulen digitale Medien in den Unterricht integrieren und Schulpartnerschaften über das Internet aufbauen. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Europaweit sind derzeit über 135.000 Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die eTwinning-Plattform für innovative Projektarbeit

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Kategorie: Projekte, Schulleben

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