Projekt „Schüler macht MI(N)T“

| 16. September 2013

Bereits in den letzten Jahren nahmen Schüler und Schülerinnen am Wettbewerb „science on stage“ mit. Nun wurde dieser Wettbewerb unter neuem Namen, aber mit Unterstützung durch dieselben Firmen für dieses Schuljahr ausgeschrieben.

In diesem Jahr standen technische Themen im Vordergrund.

In unserer Schule formierte sich um Megan Wagner und Tobias Merta, die bereits in den vergangenen Jahren Erfahrungen gesammelt haben eine Gruppe aus den Jahrgängen 7 bis 12.

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Was fällt uns denn zum Thema Öffnen und Schließen durch Druck eigentlich ein? Diese Frage stand nun im Raum und schnell kam Alex auf einen der wichtigsten Orte der Schule: Die Toilette! – ein Ort, so notwendig, aber doch nicht gerade beliebt bei den Schülern und Schülerinnen.

Was wäre denn, wenn wir für die Probleme mit dem Pott eine Lösung finden könnten: Händelos und geruchsfrei sollte es dann schon sein – also ein „Prima Pott“

So wurden verschiedene Modelle entworfen, verworfen, durchgerechnet, überarbeitet, neubearbeitet, na eben so wie es nun mal läuft, mit Lust und Frust dann endlich zu DEN MODELLEN:

Unser Pott: Durch das einlaufende Wasser in den Spülkasten wird mithilfe einer Peltonturbine die unangenehmen Gerüche, die nun einmal entstehen, abgesaugt. Klingt kompliziert, ist es auch! Alles muss stimmen: Durchmesser, Größe der Peltonturbine und, und, und….

Unsere Tür: Durch in den Boden eingelassene Druckmatten und entsprechend an der Tür befestigte Zylinder wird unsere Tür geöffnet und geschlossen, ohne dass die Hände die Tür berühren muss.

UND BEIDE MODELLE SIND AUCH NOCH ENERGIEEFFIZIENT!

Die Modelle wurden dann mit vereinten Kräften im Maßstab 1:1 umgesetzt, die Dokumentation fertig gestellt und Viktor simulierte auf seinem Rechner in stundenlanger Programmierarbeit 3-D-Modelle, die höchste Anerkennung bei der Jury fanden!

So fuhren wir dann zur Schlusspräsentation. Dort wartete die nächste Überraschung auf uns: Obwohl wir um einen Wasseranschluss gebeten hatten, stand dieser uns im Präsentationsraum nicht zur Verfügung – und – das haute uns beinahe um! Der Präsentationsraum lag in der 1. Etage und war nur über eine Treppe erreichbar!

Nun war guter Rat sehr teuer, aber unsere Gruppe wäre nicht soweit gekommen, wenn wir nicht auch für diese Probleme eine Lösung gefunden hätten. Die Modelle wurden kurzerhand vor der Zugangstreppe positioniert, ein Wasseranschluss wurde gelegt (da wir draußen waren, war auch das abfließende Wasser kein Problem), und von den Veranstaltern geprüft, ob die Präsentation dort mit der Kamera in den Veranstaltungsraum übertragbar war.

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Kleine Reparaturen, durch den Transport notwendig geworden, wurden noch vorgenommen und Interessierten an den Modellen, an der Plakatwand und mit den Simulationen erklärt.

Auch die Jury konnten wir mit unseren Ideen und der darin verpackten natürlichen Intelligenz überzeugen.

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Stolz kamen wir mit dem ZWEITEN PLATZ zurück!

Unser Fazit: Es hat trotz aller Arbeit, aller Rückschläge Spaß gemacht und fand natürlich mit dieser Platzierung ihren Höhepunkt.

 

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Kategorie: AGs, Projekte

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