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| 9. März 2017

Talentscouting der Heinrich-Böll-Gesamtschule Oberhausen

„Schulnoten sind wichtig, sagen aber wenig darüber aus, welche Begabung in Schülern steckt“, stellt Suat Yilmaz vom NRW Zentrum für Talentscouting fest. Gemeinsam mit HRW Talentscout Kerstin Franz besuchte Yilmaz seine „alte“ Oberhausener Schule und überreichte der Schulleitung die offizielle Plakette, welche die Heinrich-Böll-Gesamtschule als ‚Schule im NRW-Talentscouting‘ auszeichnet.

Talentscouts wie Kerstin Franz machen sich auf die Suche nach verborgenen Talenten unter den Schüler*innen

HRW HBGS_Schüler

Offiziell unterzeichnet wurde die Kooperation zwischen der Hochschule Ruhr West und der Gesamtschule im Dezember 2016. Doch bereits im Frühjahr 2016 stellte Kerstin Franz als Koordinatorin für das Talentscouting der der HRW der Schule die Idee des Talentscoutings vor.

Sie bietet interessierten Schüler*innen Gespräche an, stellt Fragen, regt zum Nachdenken an. Die angebotenen Sprechstunden, die einmal im Monat an der Schule stattfinden, sind schnell ausgebucht. Sogar Eltern lassen sich beraten. Es ist ein Service, den die Schule nicht umfänglich leisten kann. Die Lehrer*innen der Oberstufe und der Schulleiter Herr Geßwein sind vom Programm begeistert.

HRW HBGS_Plakette_Schüler
Suat Yilmaz erzählt den anwesenden Oberschülern von seinem Lebensweg – Gymnasium, Hauptschule, dann Gesamtschule, Studium, Streetworker in der Dortmunder Nordstadt und, wie die Idee des Talentscoutings geboren wurde. Sein Fazit: „Talentsouting ist eine Plattform zum Austausch und die Anregung, neue andere Wege einzuschlagen als beispielsweise die eigenen Eltern. Entscheidend ist, wie die Schüler*innen das Ganze nutzen und was sie daraus machen.“

Kerstin Franz freut sich auf die nächsten Gespräche und die Talente der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Oberhausen.

Kategorie: Berufsorientierung, HBG

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